Windows  Turnier-Manager

Der Turnier-Manager ist eine leistungsstarke Windows-Anwendung für verschiedene Sportarten:
  Petanque Darts Mannschaftssport (Fußball, Basketball, Volleyball, ...)  
  Badminton Billard Kampfsport (Judo, Taekwondo, ...)
  Tischtennis     Squash Curling
  Tennis Padleball     Tischfußball/Kicker/Töggeli

Der Turnier-Manager

  • verwaltet Spieler, Vereine und Schiedsrichter ohne Anzahlbeschränkung.
  • organisiert gleichzeitig beliebig viele Disziplinen, sodass Spiele gesperrt werden, wenn einer der Spieler gerade in einer anderen Disziplin spielt.
  • zeigt Spielpläne graphisch an.
  • kann alle notwendigen Auswertungen (Startgeldliste, Spielpläne, Spielzettel, Ranglisten) ausdrucken.
  • speichert Spielpläne und Ranglisten als Text- oder als html-Datei.
  • unterstützt wahlweise deutsche, englische, spanische, niederländische oder dänische Benutzerführung.

Mit dem Turnier-Manager haben Sie jederzeit einen perfekten Überblick über Ihr Turnier!

Die Turnier-Manager für Windows ist seit 2004 auf dem Markt und weltweit bei ca. 3.500 Vereinen und
Verbänden im Einsatz: Kundenlandkarten EuropaWelt.


Turniersysteme

1. KO-System

Der Turnier-Manager unterstützt drei Varianten des KO-Systems:

Einfaches KO-System

Klassische Turnierform, in der der Verlierer eines Spiels sofort ausscheidet.
Wahlweise kann ein Spiel um den 3. Platz ausgespielt werden.
Beispiel eines Tennisturniers mit 7 Spielern:

Doppeltes KO-System

KO-System mit Trostrunde, in der alle Spieler mit einer Niederlage spielen. Wer ein zweites Spiel verliert, scheidet aus dem Turnier aus. Wahlweise kann das Turnier nach den Endspielen der Haupt- und Trostrunde beendet werden.
Beispiel eines Fußballturniers mit 8 Mannschaften:

Vollständiges KO-System

Alle Meldungen spielen die gleiche Anzahl an Spielen. Der Gewinner eines Spiels spielt mit den anderen Gewinnern der gleichen Runde um die obere Hälfte der Plätze, die Verlierer spielen die unteren Plätze aus.
Es folgt ein Beispielturnier mit 8 Pétanque-Mannschaften:

2. Gruppensystem

Gruppensystem "Jeder gegen Jeden", wahlweise mit Hin- und Rückrunde.
Hier ein Beispiel eines Tennisturniers mit einer Gruppe zu 4 Spielern:

3. Schweizer System

Das Schweizer System kommt ursprünglich aus dem Schachsport, findet jedoch zunehmen Beliebtheit in anderen Sportarten.
Es stellt eine intelligente Mischung aus dem Gruppensystem und dem KO-System dar. Es versucht das gerechteste aller Turniersysteme – das Gruppensystem – nachzubilden, ohne dass jedoch jede Mannschaft gegen jede andere spielen muss.
In der ersten Runde erfolgt eine zufällige Auslosung. Nach jeder Spielrunde wird eine Zwischenrangliste erstellt, nach der die Auslosung zur nachfolgenden Runde vorgenommen wird. Es wird hierbei versucht, Mannschaften mit der gleichen Anzahl an Siegen gegeneinander spielen zu lassen. Wichtig ist jedoch, dass im Turnierverlauf keine Partie doppelt vorkommt!
Eine ausführliche Beschreibung des Schweizer Turniersystems finden Sie hier sowie im Manual.
Es folgt das Beispiel eines gemischten Tennisturniers mit 13 Spielern:

Rangliste nach Runde 1:
 1:0  Björn Borg 6:2 
Michael Stich
Monica Seles 6:3
Steffi Graf
Michael Chang 6:4
Stefan Edberg
Boris Becker 7:5
0:1 Gabriela Sabatini 5:7
Martina Hingis 4:6
Pete Sampras
Lindsay Davenport   3:6
Anke Huber 2:6
Ivan Lendl

Die Paarungen der zweiten Runde werden zufällig, jedoch getrennt unter den Spielern mit 1 Punkten und den Spielern mit 0 Punkten ausgelost:

4. Super-Mêlée / Monster-DYP (Draw Your Partner)

Das Super Mêlée – auch MonsterDYP (Draw Your Partner) oder Schleifchenturnier genannt – ist eine Turnierform, in der Doppel mit wechselnden Partnern gespielt wird. In jeder Runde wird neu ausgelost, welche Teilnehmer miteinander spielen, wobei darauf geachtet wird, dass ein Paar nicht mehrfach miteinander spielen muss. Sieger ist derjenige Teilnehmer, der am Ende die meisten Spiele gewonnen hat.
Eine ausführliche Beschreibung des Super Mêlée findet sich im Manual.
Es folgt das Beispiel eines Pétanqueturniers mit 17 Spielern:

5. Poule-System

Das Poule-System ist eine Mischung aus dem Gruppensystem und dem KO-System. Es sieht vor, alle Meldungen in Gruppen (sogenannte Poules) von jeweils 4 Meldungen einzuteilen. Diese spielen zwei Runden im KO-System die Plätze 1 und 4 aus. Anschließend findet die sogenannte “Barrage” statt. Das ist das Spiel um den zweiten und dritten Platz, welches vom Verlierer des Endspiels und dem Sieger des Spieles um den letzten Platz ausgetragen wird.
Dieses System spielt eindeutig alle Plätze des Poules aus, wobei 2 Siege den Gewinner, 2 Niederlagen des 4. Platz und die Barrage die Plätze 2 und 3 bestimmen.
Nachfolgendes Tennisturnier demonstriert den Turniermodus:


Monitore

Turnier-Monitor

Parallel zum Turnier-Manager kann der Turnier-Monitor auf einem oder mehreren zusätzlichen PCs eingesetzt werden, damit Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer den Turnierverlauf beobachten können. Die Vorteile sind:

  • Die Teilnehmer und Schiedsrichter wissen, auf welchem Spielfeld sie aufgerufen wurden
  • Zuschauer sehen auf einen Blick, wer gerade auf welchem Spielfeld spielt
  • Die Turnierleitung bekommt deutlich weniger Nachfragen und damit mehr Ruhe für Ihre Kernaufgaben.

Turnier-Viewer (TView)

Parallel zum laufenden Turnier kann der aktuelle Turnierstand mittels eines Skripts an einen Webserver übermittelt werden. Externe Beobachter können so den Turnierverlauf mittels des Turnier-Viewer (TView) live im Internet verfolgen. Hierzu müssen Sie in einem Internet-Browser lediglich die Turnieradresse öffnen. Der Turnierstand wird in Echtzeit aktualisiert, sodass externe Beobachter über den Fortlauf des Turniers genau informiert werden.

Der Turnier-Viewer (TView) ist ein kostenloses Zusatzangebot zur online-Beobachtung von Turnieren.